14.05.2009
Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit
Große Myome können auf folgendem Weg zu Unfruchtbarkeit führen:
Einige Untersuchungen lassen vermuten, dass auch kleine Myome die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten einer Schwangerschaft verringern können. Besonders Frauen, die bereits Methoden der Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen mußten sind davon betroffen. Behandlungen zur Reduktion von Myomen können bei diesen Frauen sinnvoll sein, bei denen auf diesen Aspekt bisher wenig Wert gelegt wurde.
Auswirkungen auf die Schwangerschaft
Die Lokalisation von Myomen kann Auswirkungen auf eine Schwangerschaft haben.
ANÄMIE (Blutarmut)
Durch starke Blutungen, die z.B. durch Myome verursacht sind, kann eine Eisenmangelanämie entstehen.
Die meisten Änamien verlaufen in leichter Form, aber selbst in diesen Fällen können Schwächegefühl und Müdigkeit die Folgen sein. Mittlere bis schwere Anämien können auch Kurzatmigkeit, erhöhte Herzfrequenz , Kopfschmerzen, Tinnitus, Verwirrungszustände, Reizbarkeit, Restless-leg Syndrom, Konzentrationsstörungen und Fallneigung verursachen. Herzprobleme können in Fällen nicht behandelter lang anhaltender und schwerer Anämie auftreten.
HARNWEGSINFEKTIONEN
Große Myome, die gegen die Blase drücken verursachen gelegentlich Harnwegsinfektionen. Druck durch Myome auf die Ureteren (Harnleiter) kann Einengungen der Harnleiter verursachen und dadurch Nierenschädigungen verursachen.
STARKE SCHMERZSYNDROME
Myome können die Ursache für zum Teil sehr starke krampfartige Schmerzen während der Regelblutung sein.
Schmerzen können sich auch entwickeln, wenn die Blutzufuhr zum Myom abgeschnitten ist. In solchen Fällen gehen die Zellen aufgrund von Sauerstoffmangel zugrunde und sterben ab (Dieser Vorgang wird als Nekrose bezeichnet). Unter folgenden Umständen kann dieses Ereignis auftreten:
LEIOMYOME DIE SICH AUßERHALB DES UTERUS AUSBREITEN
Selten reißen Myome von der Gebärmutter ab und entwickeln sich an anderen Stellen.
Typischerweise handelt es sich dabei um eine der folgenden Möglichkeiten: They are typically one of the following:
Diese stellen keine Form der malignen Entartung dar. Nach einigen Untersuchungen können jedoch gutartig streuende Leiomyome, welche häufig nach der Menopause auftreten, in eine langsam wachsende Form eines Leiomyosarkoms übergehen.
GEBÄRMUTTERKREBS
Myome sind fast immer gutartig, selbst wenn sie entartete einzelne Zellen aufweisen.
Gebärmutterkrebs entwickelt sich fast immer in der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumcarcinom).
Nur in seltenen Fällen (weniger als 0,1 % Häufigkeit) kann sich eine Krebserkrankung aus einer malignen Entartung eines Myoms entwickeln (dieses bezeichnet man dann als Leiomyosarkom).
Dennoch müssen schnell wachsende Myome bei prämenopausalen Frauen sowie auch selbst langsam wachsene Myome bei postmenopausalen Frauen chirurgisch abgeklärt werden, um eine Krebserkrankung auszuschließen.